Palmas Winterküche: Wo die Einheimischen essen, wenn es auf der Insel ruhiger wird
“Wenn es am Tisch ruhig wird, spricht das Essen.”Auf Mallorca sagt das Essen viel mehr aus, als es scheint. Und das ist vor allem der Fall, wenn Ruhe auf der Insel einkehrt. Im Januar setzt sich Palma entspannt an den Tisch, den man jetzt ohne lange Wartezeiten problemlos reservieren kann; ohne Zuschauer und ohne irgendjemandem gefallen zu müssen. In diesem Moment versteht man, wie man in dieser Stadt isst.
Januar: wenn die Küche wieder zu sich selbst findet
Nach den Feiertagen kehrt in Palma de Mallorca wieder der Alltag ein. Die Speisekarten werden überarbeitet, die Produkte geben wieder den Ton an, und die Restaurants, die im Winter geöffnet bleiben, tun dies, weil sie eine treue Kundschaft haben, die sie von der Hochsaison unabhängig macht.
Es ist der Monat, in dem die Einwohner Palmas wieder an ihre gewohnten Orte zurückkehren – in die Restaurants, in denen die Speisekarte das marktfrische Angebot aufzeigt; wo der Wein ohne Eile serviert wird und wo die Unterhaltung Teil des Erlebnisses ist.
Märkte und Produkte: damit fängt alles an
Um die einheimische Gastronomie im Winter zu verstehen, muss man bei den Märkten beginnen. Die Markthallen Mercat de l'Olivar und Mercat de Santa Catalina bestimmen auch im Januar den kulinarischen Herzschlag der Stadt. Fangfrischer Fisch, Gemüse der Saison, Fleisch aus der Region und ein reges Treiben, das zeigt, dass man hier gewohnheitsmäßig einkauft und nicht einfach aus einer Laune heraus.
Auf beiden Märkten kann man sehen, wie sehr die mallorquinische Küche auf den ursprünglichen Produkten beruht. Offizielle Informationen und Öffnungszeiten:
- https://www.mercatolivar.com
- https://mercatdesantacatalina.com/en/
Restaurants, die nicht mit der Saison gehen
Der Januar ist auch die beste Zeit, um Restaurants zu entdecken, die ihren Charakter nicht von ihren Gästen abhängig machen, sondern das ganze Jahr über für die Menschen kochen, die hier leben. Ehrliche Küche, raffinierte Techniken und eine direkte Verbindung zur Region.
Es geht nicht um große Namen oder flüchtige Trends, sondern um Restaurants, in denen die Produkte im Vordergrund stehen, der Service persönlich ist und man die Küche auf natürliche Weise erlebt. Orte, an die man zurückkehrt, statt sie auf einer Liste abzuhaken.
Langsam essen ist auch ein Luxus
Im Winter wird das Essen in Palma zu einer bewussten Handlung. Gut zu essen ist nicht nur eine weitere Aufgabe, die man erledigt, sondern ein wichtiger Moment des Tages. Das Mittagessen zieht sich länger hin, man bleibt nach dem Essen noch gemütlich sitzen und das Abendessen ist keine Pflicht, sondern ein gesellschaftliches Ereignis.
Dieser gemächliche Rhythmus ist ideal für Reisende, die eine reifere, aufmerksamere und umweltbewusstere Art des Reisens bevorzugen.
Schlafen, wo alles beginnt und endet
Wenn Sie in der Altstadt übernachten, können Sie das gastronomische Angebot Palmas zu Fuß erkunden, ohne lange Wege zurücklegen zu müssen. Vom Hotel Es Princep aus, das direkt an der Stadtmauer am Meer liegt, können Sie die Stadt zu Fuß erlaufen und anschließend in die Stille des Hotels zurückkehren.
Das Hotel wird so zum Ausgangspunkt und Rückzugsort. Ein Ort, von dem aus Sie beobachten können, wie man in Palma im Winter speist. Hier lernen Sie zu verstehen, dass man in der Stadt besonders gut isst, wenn es etwas ruhiger wird.